In der Naturheilpraxis Romig in Bonn und Altdorf bei Nürnberg wird nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin behandelt. Im Mittelpunkt stehen die klassische Akupunktur und die chinesische Kräuterheilkunde, die beiden stärksten Behandlungssäulen der TCM. Sie werden einzeln oder kombiniert eingesetzt, abgestimmt auf Ihre Beschwerden und Ihre Konstitution.
Klassische chinesische Medizin und TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist die Form der chinesischen Medizin, die China seit den 1950er-Jahren vereinheitlicht hat. In der Naturheilpraxis Romig arbeite ich nach der klassischen chinesischen Medizin. Sie geht auf die alten Quellentexte zurück und richtet Diagnose, Punktauswahl und Rezeptur stärker am einzelnen Menschen aus.
Ausbildung in Akupunktur und Kräuterheilkunde
Johannes Romig hat die Akupunktur von 2014 bis 2016 am XinBao-Institut erlernt, damals in Köln, heute in Bonn. Seine Lehrer waren dort P. Müller und L. Haetzel. Am selben Institut vertiefte er von 2015 bis 2017 die chinesische Kräuterheilkunde nach Dr. H. Huang bei Dr. Weihua Dohnke und von 2016 bis 2018 den Ein-Nadel-Stil bei D. Halfkenny. Er ist Mitglied der AGTCM e. V., der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin.
Diagnose nach TCM
Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Erfragt werden Ihre Beschwerden, Schlaf, Verdauung, Temperaturempfinden und Zyklus; zusätzlich werden Zunge und Puls untersucht. Daraus wird ein Befund im Sinne der chinesischen Medizin erstellt, der sich nicht nur auf das Symptom richtet, sondern auf das Muster dahinter. Vorhandene ärztliche Befunde und Laborwerte werden einbezogen.
Meine Behandlungsverfahren
Klassische Akupunktur. Feine, sterile Einmalnadeln werden an ausgewählten Punkten der Leitbahnen gesetzt. Die Auswahl richtet sich nach dem TCM-Befund und wird im Verlauf der Behandlung angepasst. Das Setzen der Nadeln wird von den meisten Patientinnen und Patienten als kaum schmerzhaft empfunden.
Chinesische Kräuterheilkunde. Auf Grundlage Ihres Befunds wird eine individuelle Rezeptur zusammengestellt, meist als Granulat, das von einer Apotheke für Sie zubereitet wird. Die Kräutertherapie wirkt zwischen den Terminen weiter und wird besonders bei chronischen, inneren und gynäkologischen Beschwerden eingesetzt.
Moxibustion. Akupunkturpunkte werden mit glühendem Beifuß erwärmt, zum Beispiel bei Kälteempfindlichkeit, Erschöpfung oder Regelschmerzen.
Schröpfen und Gua Sha. Mit Schröpfgläsern oder einem Schabeinstrument werden Verspannungen gelöst und die Durchblutung im Gewebe gefördert.
Tuina. In der chinesischen manuellen Therapie wird mit Massage- und Mobilisationsgriffen entlang der Leitbahnen gearbeitet.
Ernährungsberatung nach TCM. Passend zu Ihrem Befund werden konkrete Empfehlungen zu Lebensmitteln und Essgewohnheiten gegeben.
Weitere Verfahren, darunter Ultraschalltherapie, finden Sie unter Ergänzende Therapien.
Behandlungsschwerpunkte
Behandelt werden vor allem folgende Beschwerden:
Schmerzen: Migräne, Spannungskopfschmerzen, Rücken- und Nackenschmerzen, Ischias, Knieschmerzen und Gelenkbeschwerden.
Frauenheilkunde: Regelschmerzen (Dysmenorrhoe), prämenstruelles Syndrom (PMS), unregelmäßiger oder ausbleibender Zyklus, Wechseljahresbeschwerden, Begleitung bei unerfülltem Kinderwunsch.
Atemwege und Immunsystem: Heuschnupfen und andere Allergien, Asthma begleitend zur ärztlichen Therapie, wiederkehrende Infekte.
Verdauung: Reizdarm, Blähungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Erschöpfung und Nervensystem: anhaltende Erschöpfung, chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) begleitend, Schlafstörungen, innere Unruhe, Tinnitus.
Haut: Neurodermitis und andere chronische Hauterkrankungen.
Bei Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen wird die Akupunktur häufig mit der Dorn-Breuss-Methode kombiniert.
Häufige Fragen
Tut Akupunktur weh? Die Nadeln sind sehr dünn. Viele spüren beim Einstich kaum etwas, an manchen Punkten ein kurzes Ziehen oder ein Gefühl von Schwere, das in der chinesischen Medizin als erwünscht gilt.
Wie viele Behandlungen brauche ich? Das hängt stark von Ihren Beschwerden ab. Nach den ersten Terminen wird der Verlauf gemeinsam besprochen.
Kann ich Akupunktur und Kräuter kombinieren? Ja. Diese Kombination ist in der chinesischen Medizin der Regelfall.
Vertragen sich chinesische Kräuter mit meinen Medikamenten? Vor jeder Rezeptur wird Ihre Medikation abgefragt, mögliche Wechselwirkungen werden berücksichtigt.
Was kostet eine Behandlung? Abgerechnet wird nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Rechnen Sie pro Sitzung mit Kosten zwischen 100 und 150 €. Private Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungen in der Regel, gesetzliche Krankenkassen in der Regel nicht. Bitte klären Sie die Erstattung vorab selbst mit Ihrer Versicherung. Die Praxis gibt keine Garantie für eine Kostenübernahme.
Über den Autor: Johannes Romig, Heilpraktiker seit 2017, Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V., geprüfter Dorn-Ausbilder (DORN-Bewegung e.V.), Schüler von Helmuth Koch. Behandlungsschwerpunkte: Akupunktur, chinesische Kräuterheilkunde und Dorn-Breuss-Methode in Bonn und Altdorf b. Nürnberg.